SO BRINGEN SIE IHR VOLLES POTENTIAL AUF DEN GOLFPLATZ! GASTBEITRAG VON JULIA KRULL

Wer kennt das nicht? Auf der Range trifft man jeden Ball, und sobald der Abschlag ansteht, geht plötzlich gar nichts mehr. Das kann natürlich viele Gründe haben – meiner Erfahrung nach trainieren viele Golfspieler falsch und haben deshalb Schwierigkeiten, auf dem Platz ihr Potenzial abzurufen. Deswegen möchte ich Ihnen zwei Methoden des Trainings erklären und Ihnen zeigen, warum ich die eine Methode besser finde als die andere.

Block Training:

Block Training machen wohl die meisten. Ein und derselbe Schlag wird gebetsmühlenartig ganz oft wiederholt. Ein Beispiel: Sie stehen auf der Range und schlagen ein Eisen 7 nach dem anderen auf das 150m-Schild. In dieser Übungseinheit stehen vor allem die Quantität im
Vordergrund. Je mehr Bälle geschlagen wurden, desto besser. So sehen das nicht wenige Golfer. Ist ja auch schön einfach.

Random Training:

Beim Random Training steht dagegen die Variabilität im Vordergrund. Das bedeutet: Man macht nie ein und denselben Schlag. Ein Beispiel: Sie wechseln nach jedem Schlag den Schläger, das Ziel, die Flugkurve oder die Lage des Balles. In diesem Training steht die Qualität im Vordergrund.

So, und warum holen Sie sich durch das Random Training Ihr volles Potential auf den Golfplatz? Ziemlich einfach. Auf dem Golfplatz ist nahezu jeder Schlag neu und anders. Oder greifen Sie ein 480 Meter entferntes Par 5 mit drei Eisen 7 in Folge an? Kann man machen, muss man aber nicht. Also warum sollte man dann hundert Mal in Folge auf der Range ein Eisen 7 in die Hand nehmen und das Schild an der 150m-Marke malträtieren? Viel sinnvoller ist es, den Anforderungen entsprechend zu trainieren.

Ändern Sie nach jedem Schlag mindestens eine Bedingung wie z.B. Ball-Lage, Schläger, Ziel, Flugkurve oder Flughöhe. Versuchen Sie außerdem, jeden Schlag mit Ihrer vollen Routine auszuführen. Nicht die Quantität, sondern die Qualität ist beim Training entscheidend.

Und: Qualität bedeutet in dem Fall nicht, dass Sie weniger Bälle im Training versemmeln dürfen. Bei dieser Übungsart werden Sie voraussichtlich sogar ein paar Fehler mehr machen, als wenn Sie Ihr Eisen 7 einer hundertfachen Belastungsprobe unterziehen. Aber genau solche Fehler braucht unser Körper und vor allem unser Gehirn, um daraus einen Lerneffekt zu kreieren.

Das glauben Sie nicht? Dann erinnern Sie sich doch mal daran, wie Sie Laufen gelernt haben … gut, das ist schon eine Weile her. Versuchen Sie es trotzdem: Mit diesen Tipps für das nächste Training werden Sie für die nächste Golfrunde besser gewappnet sein!

 

Kurzbiografie über den Gastautor

 

Julia Krull ist Fully Qualified PGA Professional im Düsseldorfer Golf-Club. Dort bietet sie von Schnupperkursen über Platzreifekurse bis hin zum Leistungstraining alles an. In ihrem Unterricht steht nicht die äußere Form, sondern die Funktionalität des Golfschwungs im Vordergrund. Ihr Unterricht wird durch einen Trackman 4 unterstützt, der alle wichtigen Ballparameter liefert. Neben dem Privatunterricht ist sie mitverantwortlich für das Jugendtraining im Düsseldorfer Golf-Club und bloggt auf der Seite www.fairwaykids.de regelmäßig spannende Themen. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit ist das Fitnesstraining. Durch ihre Ausbildung als TPI Certified Instructor ist Krull in der Lage, ein golfspezifisches Screening durchzuführen und somit körperliche Defizite zu erkennen und sie mithilfe geeigneter Übungen zu minimieren.

 

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AUTOR: Swingworks

DATUM: 22.02.2019

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