WELCHER GOLFSCHUH?

Falsche Schuhe sind eine Qual, auf dem Golfplatz verhält sich das nicht anders als im normalen Leben. Immerhin sind Sie damit auf einer Runde meistens zehn Kilometer unterwegs. Um das „Pensum der Qual“ nicht unnötig zu steigern, sollten Ihre Schuhe vor allem eines – sie sollten passen. Und der Aufschrei der Frauen ist bekannt – natürlich gut aussehen.

Prämisse ist ein guter Stand beim Abschlag, ein fester Halt im Schuh und auf dem Rasen. Ansonsten könnten wir ja auch einen handelsüblichen Turnschuh tragen. Aber dazu später.  Es geht also um Begriffe wie Stabilität, Passform, Wasserdichtheit und Atmungsaktivität. Im Netz finden Sie dazu allerlei, jeder Anbieter offeriert Dutzende Modelle, nur bleibt die Frage, ob Sie auf ein Online-Angebot vertrauen wollen. Haben Sie keinen Allerweltsfuß, sollten Schuhe auf jeden Fall bei einem Händler Ihrer Wahl oder im Pro Shop Ihres Clubs probiert werden. Alles andere macht nur Unannehmlichkeiten und kostet unnötig Zeit, die Sie schon wieder auf dem Golfplatz nutzen könnten.

Das Angebot ist vielfältig. Die Materialien unterscheiden sich, bevorzugt wird Leder, weil es sich dehnt, damit dem Fuß anpasst und zugleich ein Hindernis für eindringendes Wasser ist. Leichtere Modelle, die sogenannten Street Shoes ohne Softspikes und nur mit dezent ausgeprägten Noppen, greifen zumeist auf synthetische Stoffe wie Polyester oder Gore Tex zurück. Das spart Gewicht und ist gerade in den heißen Sommermonaten sicher eine gute Alternative zum herkömmlichen Golfschuh.

Auch dabei gilt: Der Schuh sollte die Bewegung unterstützen, nicht einengen und einen guten Halt bieten. Erinnern Sie sich im Golfgeschäft daran –  Sie sind auf einer Runde um die zehn Kilometer unterwegs, Blasen an den Fersen wären da doch so ziemlich das letzte, was Sie wollen. Ein Blickfang allemal, aber auf Golfplätzen noch wenig vertreten,sind derzeit die sogenannten Zehentrenner, quasi der Badeschlappen unter den Golfschuhen. Das muss man mögen. Wer auch im Herbst oder gar Winter in unseren Breitengraden golfen möchte, kann den Erwerb von Golfstiefeln in Betracht ziehen. Die sollten Sie freilich etwas größer kaufen, ein paar wärmende Einlagen oder ein zusätzliches Paar Socken sind bei Minusgraden ratsam.

Haben Sie zwei Paar unterschiedlicher Modelle im Schrank, ist das sicher kein Nachteil. So können Sie individuell entscheiden, was gerade am besten zu den äußeren Bedingungen und Ihrer Laune passt. Bei leichtem Regen bestimmt die hundertprozent wasserdichte Variante, die viele Hersteller für mindestens zwölf Monate garantieren. Bei strahlendem Sonnenschein dann das leichte Modell. So sind Sie gerüstet.
Und noch ein Tipp: Lassen Sie sich von den Fachtermini nicht überfahren. Es ist völlig egal, ob Ihr neuer Schuh etwa mit Rotational-Resistance-Spikes ausgerüstet ist. Wichtig ist doch, dass er passt. Nichts anderes.

AUTOR: Swingworks

DATUM: 11.07.2018

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