WINTERTRAINING

Der Wind pfeift, die Kälte kriecht in Ihre Jacke, aber Golf bleibt dennoch ein Thema. Schließlich sollen die Monate von Dezember bis März nicht gänzlich ungenutzt verstreichen. Nächstes Jahr wird Ihr Jahr. Bestimmt. Und der Winter ist die beste Zeit für Technikänderungen.

Sollte sich Ihr Pro nicht für episch lange Wochen in den sonnigen Süden verabschiedet haben, buchen Sie doch ein paar Stunden, um – nomen est omen – in Schwung zu bleiben oder Details herauszuarbeiten, die Sie selbst in Angriff nehmen können.

Ihr kurzes Spiel könnten Sie derweil auch im Büro verbessern. Völlig problemlos. Eine Puttingmatte ist flexibel und wandert, wenn sich der Chef ankündigt, auch mal schnell in den Schrank. Beherzigen Sie, dass drei Elemente für den Putt entscheidend sind: Längenkontrolle, Break erkennen, Ball gerade starten lassen. Besonders den geraden Start können Sie mit diversen Tools perfekt üben.

Womöglich haben Sie in der Adventszeit den kurzen Clip irgendwo in den sozialen Netzwerken mit großen Augen verfolgt, in dem ein Golfer die Kugeln auf seinen Christbaum chippt. Das kann funktionieren, muss aber nicht. Zur Vermeidung eines vorweihnachtlichen Scherbenhaufens sollten Sie mit Luft- oder Tischtennisbällen chippen. Die Alternative an langen Abenden. Plätzchenessen kann jeder.

Die Übungen, die Ihnen der Pro gezeigt hat, sollten Sie im Idealfall gleich in der Praxis umsetzen. Spielen Sie auf der Range den Platz mal durch. Will heißen: Starten mit einem Drive oder einem langen Eisen, ein Beförderungsschlag, die Annäherung mit dem Wedge in Richtung Grün, und wenn Sie das wie auch mal im Sommer knapp verfehlt haben, den Ball abschließend noch die wenigen Meter in Richtung Fahne chippen. Ein perfektes Training, um die neu erlernte Technik dann ein paar Wochen später auch auf den Platz zu bringen.

Sollten Sie die Indoor-Variante bevorzugen, würde eine Halle mit Trackman die perfekte Überbrückung des Winters darstellen (hier als Beispiel der hervorragende Combine Test).

So besteht die Möglichkeit, an Defiziten zu arbeiten, etwas zu tüfteln und zu üben – oder aber Ihr Golflehrer erstellt über den Trackman ein paar Aufgaben, die Sie dann zu meistern haben.

Die Flüche hört der Pro dann nicht.

Und nicht vergessen – Golfen ist ein Freiluftsport: Liegt noch kein Schnee, ist es kein Schaden, sich auch mal im Dezember und Januar auf den Platz zu verirren!

AUTOR: Swingworks

DATUM: 19.12.2018

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